Nachdem wir das Spiel am vergangenen Wochenende gegen Travemünde noch aus personellen Gründen verschieben mussten, konnten wir gegen Stodo wieder nahezu alle Mann an Board begrüssen. Lediglich Nic und Borsti mussten noch passen. Die Spiele gegen Stodo fielen in der Vergangenheit meistens knapp aus, dennoch war der unbedingte Wille sich zwei Punkte im Abstiegskampf zu sichern von Anfang an spürbar. Die Partie war in den ersten rund 10 Minuten völlig ausgeglichen, die Gäste gingen 2:0 in Front, wir glichen aus. Stodo legte immer wieder vor und wir zogen nach. Unsere Abwehr stellte sich dann aber nach und nach etwas besser ein und wir verschafften uns leichte Vorteile, auch weil wir im Angriff nach kleinen Umstellungen nun gefährlicher und zielgerichteter zum Abschluss kamen. So gingen wir mit drei Treffern beim 11:8 in Führung und blieben bis zur Halbzeit mit 17:15 vorne.
Unser Coach Martin drängte uns in der Pause in der Abwehr noch aufmerksamer zu sein. 15 Gegentreffer in einer Halbzeit waren zu viel, wir mussten die gegnerische Mitte endlich in den Griff bekommen. Dann würden wir es deutlich leichter haben.
Zunächst blieb dann aber alles beim alten, wir erzielten zwar unsere Treffer vorne, bekamen aber den erfahrenen Mittelmann von Stodo nicht in den Griff. Beim Stand von 20:19 stellte Martin die Abwehr um, wir agierten jetzt in einer leicht offensiveren Variante mit einer hängenden Spitze. Und das zeigte Wirkung. In der Abwehr liessen wir dem Gegner kaum mehr eine Chance, erkämpften uns mit hohem Einsatzwillen Ball um Ball und nutzten in der Offensive mit Übersicht und schnellem Spiel die Lücken für unsere Treffer. Über 22:19 zogen wir auf 28:20 davon und bestimmten die zweite Halbzeit souverän. Am Ende siegen wir verdient mit 35:27 auf Grund einer tollen Mannschaftsleistung.
Endlich werden wir für unsere Mühe mit zwei Punkten belohnt. In vielen der vergangenen Spiele standen wir am Ende oft durch eigene Fehler mit leeren Händen da, das Spiel gegen Stodo hat nun die Wende eingeläutet. Wir sind heiss und gierig auf mehr, nächste Woche entführen wir zwei Punkte bei Lübeck 93. Zieht euch warm an!
Tore SC Nahe 08: Michael Bönisch 7, Oke Knies 6 (1), Norman Saggau 6, Dennis Saggau 4, Sören Letsch 4, Jan Flötotto 3, Tobias Roberg 2, Matthias Roberg 1, Heiko Schlegel 1, Matthias Kraus 1

Liga: Herren – ATSV Stockelsdorf III 35:27