Im zweiten Heimspiel der Saison hatten die Herren mit Glinde/Reinbek erneut einen der Landesligaabsteiger als Gegner. Zwar sind die Gäste mit einer Niederlage gegen Kaltenkirchen/Lentförden aufgrund personeller Schwierigkeiten unerwartet schlecht gestartet, das sollte uns aber im Vorwege nicht beeinflussen. Bereits vor Spielbeginn war diese Annahme auch hinfällig, da die Gäste mit einer vollen Bank antraten.
Da sich beide Mannschaften bisher nicht kannten, verlief die Anfangsphase etwas verhalten. Die Gäste aus Glinde gingen zwar in Front, aber wir konnten umgehend ausgleichen und anschließend unserseits die Führung markieren. Mit zunehmender Dauer kam Glinde im Angriff dann besser ins Spiel. Im Rückraum wurde immer wieder erfolgreich das 1 gegen 1 gesucht und so einfache Tore markiert. Da wir uns im Angriff aber auch immer wieder in Szene setzten konnten, blieb das Spiel weiterhin ein offener Schlagabtausch. Beim Stand von 9:10 stellten wir im Angriff auf eine Überzahl um. Obwohl diese mehrmals gut durchgespielt wurde und es zu aussichtsreichen Abschlüssen kam, konnte der gegnerische Keeper diese mehrmals entschärfen. Die Folge waren einige schnelle Gegentore. Binnen Minuten zogen die Gäste so von 9:10 auf 14:10 davon und hielten den Abstand bis zur Halbzeit (19:14).
Die Ansprache von Martin fiel entsprechend nüchtern aus. 19 Tore in einer Halbzeit waren deutlich zu viel. Die Abwehr musste zulegen. Mit 5 Toren Rückstand war aber auch noch nichts entschieden. Neu motiviert starteten wir gut in die zweite Hälfte. Die Abwehr stand nun besser und Flo konnte so einige Bälle hintereinander entschärfen, so dass wir den Rückstand schnell auf 3 Tore verkürzen konnten. Da wir es aber im Angriff nicht schafften den Ball im Tor unterzubringen und stattdessen am gut aufgelegten Torhüter scheiterten oder aber mehrfach Pech mit dem Aluminium hatten, konnte Glinde diese Phase überstehen und ließ so den Abstand nie unter die 3 Tore fallen. Mitte der 2ten Hälfte hatten die Gäste dann einen Lauf und konnten über 21:26 auf 22:28 wegziehen. Trotz des Abstands, ließen wir uns nicht hängen. Entscheidend kamen wir zum Schluss zwar nicht mehr ran, aber wir konnten den Abstand wieder verkürzen, so dass es am Ende 28:32 stand. Mit 2:6 Punkten stehen wir nun im unteren Tabellendrittel und müssen die kommenden 4 spielfreien Wochen nutzen, um uns neu zu ordnen. Mit Wahlstedt wartet der nächste Landesligaabsteiger Anfang November. Bis dahin wird dann vorausichtlich unser gut gefülltes Lazarett aufgelöst, so dass wir wieder aus den vollen schöpfen können.

Tore SC Nahe 08: Oke Knies 8 (3), Tobias Roberg 7 (3), Michael Bönisch 4, Norman Saggau 3, Thorsten Hartleff 3, Dennis Saggau 3

Liga: Herren – SG Glinde/Reinbek 28:32